Unter Schwarzabdichtung oder auch der sogenannten „Schwarzen Wanne“ versteht man in Fachkreisen die Abdichtung eines Bauwerks gegen Feuchtigkeit. Wenn die Abdichtung des Kellers mangelhaft ist, drohen im Laufe der Zeit schlimme Schäden durch den Prozess der Feuchtigkeit – Schimmel ist hartnäckig und kann nur sehr aufwändig und mit teuren Mitteln wieder entfernt wegen. Aus diesem Grund sollte man sehr viel Sorgfalt auf die korrekte Ausführung der Schwarzabdichtung verwenden, wenn man sich für diese Methode entscheidet. Empfehlenswert ist professionelle Hilfe von K + K Ingenieurbau aus Berlin.

Welche Arten von Schwarzabdichtung gibt es?

Man unterscheidet eine Abdichtung mittels heiß verklebter oder kaltklebender Bitumenbahnen und mittels Bitumen-Dickbeschichtung. Bei Bitumen handelt es sich um einen Werkstoff, der aus verschiedenen organischen Stoffen gewonnen wird und sich durch seine zähflüssigen und elastischen Eigenschaften hervorragend für eine Abdichtung eignet.

Als sicherste Methode gilt die Variante mit heiß verklebten Bitumenbahnen. Sie wird vor allem da angewendet, wo auch drückendes Wasser droht. Der Untergrund wird zuerst mit einem Voranstrich bearbeitet, anschließend wir eine Trägerfolie angebracht, die alles komplett abdichtet.

Bei der Bitumen- Dickbeschichtung wird das zähflüssige Material auf den Boden aufgetragen, entweder man verspritzt die Masse oder sie wird verspachtelt. In diesem Fall ist es notwendig zwei Schichten aufzutragen, um die Feuchtigkeit dauerhaft fern zu halten. Wenn die erste Schicht, die drei Millimeter betragen sollte, getrocknet ist, kann die zweite Schicht aufgetragen werden. Bei drückendem Wasser muss zusätzlich Gewebe eingearbeitet werden, sonst kann nicht gewährleistet werden, dass die Feuchtigkeit nicht doch durch den Boden eindringt.

Warum sollte eine Schwarzabdichtung vorgenommen werden?

Nicht zuletzt wegen der immer mehr zunehmenden Unwetter und der Bedrohung des Gebäudes durch Überschwemmung sollte man beim Bau eines Hauses gerade bei der Isolierung nicht sparen. Im Nachhinein ist eine Sanierung eigentlich kaum zu bezahlen.

Wer einen trockenen Keller hat, spart sich viel Ärger und Kosten und kann unbesorgt Lebensmittel und Gegenstände verstauen, ohne dass diese von Schimmel und Feuchtigkeit beschädigt werden.





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